Schlagwort-Archive: Dostojewskij

Dostojewskij – Der Spieler (Dreizehntes Kapitel)

Jetzt bin ich allein, mutterseelenallein. Der Herbst rückt heran, das Laub wird gelb. Ich sitze in diesem trostlosen Städtchen (oh, wie trostlos sind die kleinen deutschen Städte!), und statt zu überlegen, was ich nun weiter tun soll, lebe ich in … Weiterlesen

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Dostojewskij – Schuld und Sühne (div.)

Sie glauben wohl, ich bin Ihnen böse, weil Sie lügen? Unsinn! Ich liebe es, wenn die Menschen lügen. Das Lügen ist das einzige menschliche Privilegium vor allen anderen Organismen. Wenn man lügt, gelangt man zur Wahrheit! Ich bin darum auch … Weiterlesen

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Dostojewskij – Schuld und Sühne (Viertes Kapitel)

Sie würde lieber schwarze Brot essen und Wasser dazu trinken, als ihre Seele verkaufen; sie würde ihre sittliche Freiheit für keinen Komfort hergeben; für ganz Schlewsig-Holstein würde sie sie nicht hergeben […]

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Dostojwskij – Erniedrigte und Beleidigte (Zweiter Teil, XI)

Es war eine düstere Geschichte, eine von jenen finsteren und qualvollen Geschichten, die sich so oft und unbemerkt, fast geheimnisvoll, unter dem schweren Himmel Petersburgs zutragen, in den dunklen, versteckten Winkeln der riesigen Stadt, inmitten des sinnlos brodelnden Lebens, dem … Weiterlesen

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Dostojewskij – Erniedrigte und Beleidigte (Zweiter Teil, VIII)

Auf meine Fragen antwortete sie mir vielleicht nur deshalb nicht, weil sie sich das Schweigen angewöhnt hatte. Auch gestern und vorgestern hatte sie viele meiner Fragen überhaupt nicht beantwortet und mich nur mit ihrem hartnäckig forschenden Blick angesehen, in dem … Weiterlesen

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Dostojewskij – Das Gut Stepantschikowo (IV – Die Vertreibung)

„Und einen Regenschirm hat er auch nicht! Der Blitz wird ihn erschlagen!…“„Unbedingt!“ stimmte Herr Bachtschejeff bei. „Und der Regen wird ihn dann auch noch durchnässen!“

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Dostojewskij – Onkelchens Traum (X)

„In diesem Fall sag etwas ganz Kurzes, Einsilbiges, zum Beispiel: ‚Hm!’ oder etwas in der Art, gewissermaßen um zu zeigen, daß du ein kluger Mensch bist und reiflich überlegst, bevor du antwortest.“

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