Smith – M Train (Café’Ino)

Ich sitze vor Zaks unvergleichlichem Kaffee. Oben rotieren die Ventilatoren und ahmen die vier Richtungen einer Wetterfahne nach. Starke Winde, kalter Regen oder Regengefahr; eine drohende Abfolge unheilvoller Wetterlagen, die mein ganzes Wesen unterschwellig durchdringen. Ohne es zu merken, gleiche ich in ein leichtes, schwelendes Unwohlsein. Keine Depression, eher ein Hang zur Melancholie, die ich in der Hand drehe wie einen kleinen Planeten, überzogen von Schatten, unmöglich blau.

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