Kertész – Ich – ein anderer (div.)

Ich glaube, ich wollte schon immer so leben: in einer angenehmen Mietwohnung (die nicht mir gehört), zwischen freundlichen Möbeln (die nicht mir gehören), heimatlos, unabhängig, mit dem beschäftigt, was sich ergibt […], ohne schwerwiegende Brotsorgen, an einem fremden Ort, wo mich Erinnerungen an vertraute, vielleicht nie gewesene Ereignisse heimsuchen… (S.9)

Es ist etwas anderes, zu Hause heimatlos zu sein als in der Fremde, wo wir in der Heimatlosigkeit ein Zuhause finden können. (S. 42)

Die Bilder des verflossenen Sommers, als wären es Notizen auf den abgefallenen Blättern, die der Wind vor meinem Fenster hochwirbelt… (S. 55)

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5 Antworten zu Kertész – Ich – ein anderer (div.)

  1. Caddy schreibt:

    Lájkolom!

    • Koffer schreibt:

      1. Wenn man dies mit dem google-Translator übersetzt, kommt da „wie“ bei raus. Ich hab’s dann aber doch verstanden, weil ich so gut Pennsylvania Dutch kann. 😀

      2. Ich hab‘ das Buch immer noch nicht fertig gelesen.

      3. Krass wie sehr sich alle Stellen, die ich markiert habe, mit Heimat befassen bzw. dem Gefühl der Heimatlosigkeit. Ich hatte auch noch eine Stelle im Trafikanten, aber jetzt habe ich das Buch ja nicht mehr.

      • Caddy schreibt:

        1. Wie kommt der auf »wie«? :ugly: Also, wäre mein Kommentar auf Pennsylvania Dutch würde ich es ja nachvollziehen können, aber bei Ungarisch?

        2. Das ist allerdings auch ein Buch, das man sehr gut passagenweise über einen längeren Zeitraum lesen kann. I really like that.

        3. Gerade mal nachgeguckt: Die meisten Stellen, die ich markiert habe, beziehen sich auf den Prozess des Schreibens, ein paar gesellschaftskritische Passagen sind auch dabei – und keine einzige über Heimat(losigkeit). Wobei sich das bei mir auch stark von Lektüre zu Lektüre ändert.

      • Koffer schreibt:

        1. Der google-Translator sagt, dass, was du geschrieben hast, heißt „wie“. Der muss es ja wissen! Ich glaube aber, der kann einfach kein Ungarisch. 😦

        2. Ich muss aber eigentlich nur noch zehn Seiten lesen. Könnte ich mal machen.

        3. Ich fand auch andere Stellen gut, die waren dann auch zu anderen Themen, die waren mir aber insgesamt zu lang und einzelne Sätze aus dem Kontext reißen scheint bei Heimat-Fragen besser zu gehen.

      • Caddy schreibt:

        Auf jeden Fall scheint die Übersetzung einen Umweg über das Englische genommen zu haben. ›Lájkol‹ ist ein Neologismus, der erst durch Facebook ins Ungarische kam. Aber vielleicht ist Google Translator intelligent genug, ›liken‹ als englisches Wort zu erkennen und dann (noch einmal) ins Deutsche zu übersetzen …

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