Rothmann – Kleine Geschichte der deutschen Literatur (Von der Weimarer Republik bis zum Ende des Dritten Reiches (1919-1945) )

Horváth ist überzeugt, „daß im ganzen genommen das menschliche Leben immer ein Trauerspiel, nur im einzelnen eine Komödie ist“. Darum kommt es ihm nicht auf das Parodistische an, sondern auf die Demasktierung des Bewußtseins im Dialog. Aus der skeptischen Einstellung gegenüber seinen Figuren gibt Horváth „eine Synthese von Ernst und Ironie“, die zum Lachen reizt und gleichzeitig rührt oder betroffen macht.

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