Dostojewskij – Arme Leute (Brief vom 3. September)

Bisweilen habe ich Augenblicke, wo ich froh bin, alleine zu sein, allein betrübt zu sein, mich allein zu grämen, ohne meinen Kummer mit jemanden zu teilen, und solche Augenblicke überkommen mich immer häufiger und häufiger. In meinen Erinnerungen liegt etwas so Unerklärliches für mich, das mich unwillkürlich so stark anzieht, daß ich stundenlang gegenüber meiner gesamten Umgebung teilnahmslos bin und alles, die ganze Gegenwart, vergesse.

Dieser Beitrag wurde unter Gelesen abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s