Nabokov – Maschenka (2)

Er war kraftlos, weil er keine präzisen Wünsche hatte, und dies quälte ihn, weil er vergeblich nach etwas Wünschbarem suchte. Er brachte es nicht einmal fertig, sich zu zwingen, die Hand auszustrecken und das Licht anzuschalten. Der einfache Schritt der Absicht zur Aktivität erschienen ihm wie ein unvorstellbares Wunder. Nichts linderte seine Niedergeschlagenheit, seine Gedanken schlitterten ziellos umher, sein Herz schlug nur noch schwach, und die Wäsche klebte ihm unangenehm am Leibe.

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